Mehr als Fahrzeugteile: Ein Blick hinter die Kulissen bei Wagner Fahrzeugteile
Von außen wirkt ein Industriegebiet vermutlich oft wie ein Ort, an dem vor allem Maschinen den Takt vorgeben. Es gibt präzise Abläufe, große Hallen, Metall, das verarbeitet wird und Produktionsprozesse, die bis ins kleinste Detail verlaufen. Verbringt man jedoch einen ganzen Tag dort, verändert sich dieser erste Eindruck schnell, denn hinter jeder Maschine stehen Menschen, deren Erfahrung und Präzessionen den eigentlichen Kern des Unternehmens ausmachen. Dabei entstehen hochpräzise Fahrzeugteile wie Magnetventile, Harnstoffdüsen, Ölspritzdüsen, Baugruppen und weitere Drehteile, die später in modernen Fahrzeugen für eine zuverlässige Funktion sorgen.
Für den Imagefilm der Wagner GmbH & Co. KG konnten wir uns diese Seite zeigen lassen. Bereits früh Morgens begann unser Drehtag, der erst später am Abend endete. Fast dreizehn Stunden lang bewegten wir uns durch die verschiedenen Produktionsbereiche und beobachteten die einzelnen Arbeitsabläufe.
Der Drehtag beginnt
Noch bevor in den Produktionshallen der normale Arbeitsalltag richtig begonnen hatte, waren wir bereits früh am Morgen mit dem Aufbau beschäftigt. Die ganzen Kameras ausladen, Equipment hineintragen, die ersten Einstellungen ausprobieren und auch gemeinsam überlegen, welche Perspektiven die Geschichte von Wagner am besten erzählen können. Während dann nach und nach die Maschinen starteten und es in den Hallen lauter wurde, entstanden bereits die ersten Aufnahmen. Schnell hat man gemerkt, dass jeder einzelne Handgriff sitzt, was für uns zusätzlich nochmal hieß, alles aufmerksam zu beobachten.
Mehr als nur die Technik
Was während so eines Imagefilms häufig unterschätzt wird, ist vor allem die Geduld, die dahinter steckt. Oft braucht es mehrere Anläufe und ständig gibt es kleine Veränderungen, bis später dann die gewünschten Aufnahmen entstehen können. Bis genau der perfekte Moment getroffen wird, braucht es häufig mehrere Versuche. Ebenfalls darf die Suche nach der richtigen Perspektive nicht unterschätzt werden. Mit all diesen Voraussetzungen müssen wir es dann schließlich hinbekommen, aus unserem Material danach einen fertigen Imagefilm zu schneiden.
Von Nahaufnahmen zu Luftaufnahmen
Natürlich gehören dazu auch die klassischen Produktionsaufnahmen. Mit unterschiedlichen Kamerasetups haben wir detailreiche Nahaufnahmen der jeweiligen Arbeitsschritte aufgenommen. Ergänzt haben wir diese durch Drohnenaufnahmen, die dem Imagefilm eine weiter Perspektive geben. Gerade dieser Wechsel zwischen den Luftaufnahmen und den kleinen fast unscheinbaren Details innerhalb der Produktion ergeben schlussendlich ein dynamisches Bild.
Auch ein langer Drehtag geht zu Ende
Nach fast dreizehn Stunden, unzähligen Aufnahmen und jeder Menge zurückgelegter Schritte durch die Produktionshallen war der Drehtag schließlich geschafft. Leere Akkus und volle Speicherkarten stehen dabei meist für einen vollen Erfolg. Vor allem aber bleibt das Gefühl, dass wir einen ehrlichen Einblick in einem Unternehmen festhalten konnten, das auf den ersten Blick vielleicht nur für Fahrzeugteile steht, bei genauerem Hinschauen aber vor allem von den Menschen lebt, die jeden Tag mit Präzision arbeiten. Auch solche Seiten einer Firma sichtbar machen zu können macht unseren Job noch schöner.
Autorin: Luna-Sophie Fritzsche (Praktikantin)



































