Dreh für DS Smith im Allgäu - Zwischen Milch, Käse, Maschinen und jeder Menge Karton

Manche Drehtage beginnen nicht erst am Set, sondern schon viele Kilometer vorher. Für unser Projekt führte es uns diesmal von Fulda bis ins Allgäu, ca. vier Stunden Fahrt, bevor überhaupt unser Equipment ausgepackt wurde. Ziel war eine Käserei, in der wir für DS Smith einen Imagefilm rund um nachhaltige Verpackungslösungen produzieren durften. Das war ein Projekt, das uns nicht nur einen Blick hinter die Kulissen moderner Lebensmittelproduktion ermöglichte, sondern auch gezeigt hat, wie eng Nachhaltigkeit und Produktionen miteinander verbunden sind.  

Ein Blick dorthin, wo der Käse entsteht

Bevor wir aber die Produktionshallen betreten konnten, sollten wir erstmal Schutzfolien über unsere Klamotten drüber ziehen und unseren Schmuck ausziehen auf Grund der Hygienevorschriften, die selbstverständlich von jedem eingehalten werden müssen.

In den Produktionshallen bekamen wir einen Einblick in die Herstellung. Von der Verarbeitung der Milch bis hin zu den fertig verpackten Produkten konnten wir die einzelnen Abläufe begleiten und dabei viele Aufnahmen machen. So nah an solchen Prozessen dabei zu sein erleben wir auch nicht jeden Tag.

Zwischen Produktionslinien und Perspektiven 

Während die Produktion ihren gewohnten Lauf nahm, waren wir mit unseren Kameras ebenfalls mit dabei. Immer wieder haben wir versucht, kleine Details festzuhalten, den Blickwinkel zu wechseln und nach den verschiedensten Perspektiven zu suchen. Am Ende erzählt nicht nur das fertige Produkt eine Geschichte, sondern auch die kleinen Abläufe dazwischen.

 

Nachhaltigkeit

Im Mittelpunkt des Projektes standen die Verpackungslösungen von DS Smith. Was auf den ersten Blick wie ein einfacher Karton wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis von durchdachter Entwicklungsarbeit. Gerade in der Lebensmittelindustrie spielen nachhaltige und gleichzeitig funktionale Verpackungen eine immer wichtigere Rolle. Und zwar das nicht nur, um Produkte sicher zu transportieren, sondern auch, um Ressourcen so gut wie möglich effizient einzusetzen. Genau diese Verbindung wollen wir am Ende im Imagefilm sichtbar machen.

 

Jeder Drehtag geht irgendwann mal vorbei

Nachdem wir einige Stunden in den Produktionshallen verbracht hatten, verlegten wir den Dreh schließlich noch nach draußen. Dort entstanden die abschließenden Interviews mit den beiden Projektpartnern, die dem Imagefilm nocheinmal eine persönliche Ebene verliehen und die Zusammenarbeit aus ihrer eigenen Perspektive beschrieben.

Als am Nachmittag schließlich die letzten Aufnahmen im Kasten waren, lagen viele Stunden unterwegs, einige Einstellungen und aber mal wieder eine Menge neuer Eindrücke hinter uns. Solche Drehtage fühlen sich vor allem so lang an, wenn man abends erst spät nach Hause kommt. Nichts desto trotz sind es genau diese Projekte, die unseren Beruf so abwechslungsreich machen. und weshalb es uns immer wieder aufs Neue eine Freude bereitet, auch mal Weiterweg einen Dreh zu gestalten.

Autorin: Luna-Sophie Fritzsche (Praktikantin), (Instagram: @just.me.luna_)