Einen aufwendigen Greenscreen -Dreh hatten wir für einen ganz besonderen Kunden: Die Oblaten-Missionare (OMI) sind ein Orden, der weltweit aktiv ist und sich sozial engagiert. In einer Youtube -Serie mit mehreren Folgen, will sich der Orden modern präsentieren und für neue Mitglieder werben. Am besten in einer jugendliche Sprache, hip und weltoffen. Weil die Ordensanhänger aber weltweit verstreut sind, können sie nicht mal eben von Südamerika nach Fulda reisen. Deshalb musste eine Lösung gefunden werden!

Schnell kam uns die Idee zur Greenscreen. Mit Hilfe dieser, können wir Personen und Objekte in jede beliebige Umgebung beamen. Der grüne Hintergrund wird einfach in Nachbearbeitung digital „gekeyt“. Anschließend wird der nun transparente Hintergrund mit dem Wunsch-Hintergrund ausgetauscht. Leichter gesagt als getan! Denn die Greenscreen muss perfekt ausgeleuchtet sein, sonst kommt es zu Problemen beim Keyen der Grüntöne. Die Folgen wären Rauschen oder transparente Flächen. Und auch sogenannte „Spill-Effekte“ können auftreten. Hierbei handelt es sich um Reflexionen der grünen Fläche, auf den zu filmenden Objekten. Haut und Haare können einen grünen Schimmer annehmen. Deshalb muss man gezielt Licht setzen, um diese Fehler zu vermeiden.

Insgesamt 2 volle Drehtage hatten wir Zeit, die ersten 4 Folgen der Oblaten-Missionare aufzuzeichnen. Inhalt waren neben den Anmods und Erklärungen auch Interviews von 2 und mehr Personen. Deshalb war schnell klar, dass wir mit mehreren Kameras filmen müssen. Neben der Sony-FS7 kam eine Canon C200, eine Panasonic GH5s und eine Gopro zum Einsatz.

Trailer „Oblaten-Missionare“

Making-Of: Greenscreen -Dreh